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        Terpen-Lexikon

        Pinen: Der Duft von Kiefernwald in Hanf

        Harzig, frisch, nach Nadelwald: Pinen ist das Terpen, das Kiefern ihren typischen Geruch gibt. Hier erfährst du, wo es vorkommt und welche Hanfsorten waldig-frisch duften.

        Duft KieferStoffgruppe Monoterpen100 % natürlich in Pflanzen

        Pinen in Hanf

        Waldig-harzige Noten, wie sie zu erdigen Kush-Sorten passen, werden oft mit Pinen in Verbindung gebracht. Wenn du den Duft von Wald magst, passen diese Sorten zu dir:

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        Was ist Pinen?

        Pinen ist ein Monoterpen und kommt in zwei Formen vor: alpha-Pinen und beta-Pinen. Es zählt zu den in der Natur am weitesten verbreiteten Terpenen und ist ein Hauptbestandteil von Nadelholzharz. Auch in Hanf ist Pinen regelmäßig zu finden.

        Duft & GeschmackKiefer, Nadelwald, Harz, frisch
        Kommt z. B. vor inKiefern und andere Nadelbäume, Rosmarin, Basilikum, Dill
        StoffgruppeMonoterpen
        SummenformelC10H16
        Siedepunktca. 155–166 °C

        Gut zu wissen

        Der Name kommt von Pinus, dem lateinischen Namen der Kiefer.

        Jede Ernte ist etwas anders

        Terpene sind Naturstoffe und schwanken von Charge zu Charge. Wir geben deshalb keine Terpen-Prozente an, sondern beschreiben ehrlich, welche Noten du erwarten kannst.

        Herkunft und Vorkommen

        Pinen gilt als eines der am weitesten verbreiteten Terpene in der Natur. Es ist ein Hauptbestandteil des Harzes von Kiefern, Fichten und Tannen. Destilliert man dieses Harz, entsteht Terpentinöl, das zum größten Teil aus Pinen besteht. In der Küche begegnet dir Pinen in Rosmarin, Basilikum, Dill, Petersilie und Salbei, außerdem in Wacholderbeeren und in geringen Mengen in Orangenschalen.

        Es gibt zwei Formen: alpha-Pinen und beta-Pinen. Beide haben dieselbe Summenformel, unterscheiden sich aber in der Lage einer Doppelbindung und damit leicht im Duft. In Nadelbäumen überwiegt meist alpha-Pinen. Hanf bildet Pinen in den Harzdrüsen der Blüten, oft zusammen mit Myrcen. Wie viel davon in einer Sorte steckt, hängt von Genetik, Anbau und Trocknung ab.

        Duft und Geschmack

        Pinen riecht frisch, harzig und klar, wie ein Spaziergang durch den Nadelwald oder frisch gehackter Rosmarin. Alpha-Pinen ist dabei die typische Kiefernnadel-Note, beta-Pinen riecht etwas holziger und krautiger. Im Geschmack bringt Pinen eine leicht herbe, harzige Frische mit. In Hanf sorgt es für waldige Noten: Zusammen mit Myrcen entsteht das erdig-waldige Profil, das man von vielen Kush-Sorten kennt.

        Siedepunkt und Verdampfen

        Alpha-Pinen siedet bei etwa 155 °C, beta-Pinen bei etwa 166 °C. Damit gehört Pinen zu den flüchtigsten Terpenen in unserem Lexikon. Das merkst du daran, dass der frische Waldduft beim Öffnen des Beutels besonders deutlich ist und an der offenen Luft auch als Erstes nachlässt. Lagere deine Mischung deshalb gut verschlossen, kühl und dunkel.

        Im Joint wird die Mischung verbrannt, die Glut ist deutlich heißer als der Siedepunkt. Die harzige Note nimmst du vor allem beim Öffnen, beim Drehen und im ersten Zug wahr. Wer bei niedrigeren Temperaturen verdampfen möchte, nutzt einen Vaporizer. Welche Temperaturen üblich sind, erklären wir im Beitrag zur Vaporizer-Temperatur.

        Pinen in unseren Sorten

        Waldige Noten findest du bei uns vor allem in einer Hanfmischung:

        • La Kusch 5 %: erdig und waldig, mild. Zum Profil passen Myrcen und Pinen.

        La Kusch besteht aus Nutzhanf- und CBD-Blüten mit CBD-Extrakt und natürlichen Terpenen. Wer La Kusch mit den anderen Hanfsorten vergleichen möchte, findet alle vier im Hanf-Quartett.

        Pinen, Myrcen oder Limonen?

        Pinen lässt sich gut von anderen Terpenen abgrenzen:

        • Myrcen riecht erdig und fruchtig-schwer. Pinen ist heller, frischer und harziger.
        • Limonen ist ebenfalls frisch, erinnert aber an Orangenschale statt an Kiefernnadeln.
        • Caryophyllen bringt eine pfeffrig-würzige Note mit, Humulen eine holzig-herbe, wie Hopfen. Pinen bleibt klar und waldig.

        Häufige Fragen zu Pinen

        Was ist der Unterschied zwischen alpha- und beta-Pinen?

        Beide sind Pinen, unterscheiden sich aber im Aufbau. Alpha-Pinen riecht typisch nach Kiefernnadeln, beta-Pinen etwas holziger und krautiger.

        Warum riecht Pinen nach Terpentin?

        Weil Terpentinöl aus Kiefernharz gewonnen wird und zum größten Teil aus Pinen besteht. In Hanf ist Pinen viel geringer konzentriert und riecht dort frisch und waldig.

        Riecht man Pinen im Joint?

        Am deutlichsten beim Öffnen des Beutels, weil Pinen sehr flüchtig ist. Im Joint zeigt es sich als frische, harzige Note, vor allem bei erdig-waldigen Sorten wie La Kusch.

        Weitere Terpene im Lexikon

        Auf dieser Seite geht es um Duft, Geschmack und Vorkommen. Aussagen zu Wirkungen machen wir bewusst nicht.

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