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        Frau entspannt sich bei einer Pause mit einem CBD-Joint

        Macht CBD high? Was Cannabidiol wirklich bewirkt

        Nein, CBD macht nicht high. Cannabidiol verändert zwar spürbar das Befinden, viele Menschen beschreiben eine ruhigere, gelassenere Grundstimmung, doch der typische Cannabisrausch mit verändertem Zeitgefühl, Heißhunger und Gedankenkarussell stammt vom THC. Ganz so einfach ist die Sache trotzdem nicht: Ob ein CBD-Produkt am Ende wirklich rauschfrei bleibt, hängt davon ab, wie viel THC tatsächlich darin steckt, wie es konsumiert wird und womit es kombiniert wird. Dieser Ratgeber erklärt, was im Körper passiert, wo die echten Risiken liegen und woran sich ein sauberes Produkt erkennen lässt.

        Nature of Spirit
        Nikotinfreie CBD-Mischungen entdecken
        Nature of Spirit bietet nikotinfreie Tabakersatzmischungen aus CBD-Blüten oder Kräutern, laborgeprüft und frei von Teer und künstlichen Zusatzstoffen.

        Mischungen entdecken

        Das Wichtigste in Kürze

        • Kein Rausch durch CBD: Für die berauschende Wirkung von Cannabis ist laut Bundesinstitut für Risikobewertung vor allem THC verantwortlich, nicht CBD.
        • Psychoaktiv heißt nicht berauschend: CBD wirkt auf das Gehirn und kann entspannen, verändert aber nicht die Wahrnehmung wie THC.
        • Der Haken ist das THC im Produkt: In Untersuchungen enthielten viele CBD-Öle nachweisbare THC-Mengen, teils mehr als gesundheitlich empfohlen. Ein Analysezertifikat schafft Klarheit.
        • Mit Tabak geraucht steigt das Risiko: Wer CBD-Blüten mit Tabak mischt, holt sich Nikotin, Teer und Abhängigkeit dazu. Nikotinfreie Mischungen sind die konsequentere Wahl.
        • Vorsicht bei Medikamenten, Schwangerschaft und im Straßenverkehr: Hier sind die Datenlage und die Rechtslage strenger, als viele annehmen.

        Inhaltsverzeichnis

        Die kurze Antwort: CBD wirkt, aber es berauscht nicht

        Die Hanfpflanze enthält zahlreiche Cannabinoide. Die beiden bekanntesten sind Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hält fest, dass psychoaktiv vor allem das THC wirkt. Genau dessen Wirkung meinen Konsumentinnen und Konsumenten, wenn sie von einem „High“ sprechen.

        CBD dagegen beschreiben die meisten Menschen eher über das, was sich legt: innere Unruhe, Anspannung nach einem langen Tag, das Bedürfnis, sich ständig zu beschäftigen. Ein klarer Kopf bleibt dabei erhalten. Wer CBD-Blüten zum ersten Mal raucht und ein Gefühl wie bei klassischem Cannabis erwartet, ist deshalb oft überrascht, wie unspektakulär sich die Wirkung anfühlt: dezent, eher körperlich, wie eine warme, natürliche Decke für ruhige Momente, statt eines Ausflugs in andere Bewusstseinszustände.

        Diese Unterscheidung ist mehr als eine Geschmacksfrage. Sie entscheidet darüber, für wen CBD überhaupt interessant ist: für Menschen, die abends abschalten möchten, für ehemalige Raucherinnen und Raucher, die das Ritual eines Joints behalten, aber auf Nikotin verzichten wollen, und für Cannabis-Enthusiasten, die ihren THC-Konsum bewusst reduzieren möchten.

        Warum THC berauscht und CBD nicht

        Im Körper gibt es ein eigenes Signalsystem, das Endocannabinoid-System. Es ist an der Regulation von Stimmung, Schmerzempfinden, Schlaf und Appetit beteiligt. Zwei seiner wichtigsten Andockstellen heißen CB1- und CB2-Rezeptor. CB1-Rezeptoren sitzen besonders dicht im Gehirn.

        THC bindet direkt an diese CB1-Rezeptoren und aktiviert sie. Daraus entstehen die bekannten Effekte: veränderte Sinneswahrnehmung, Euphorie, manchmal Angst oder Paranoia, verlangsamte Reaktionen. Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums fasst zusammen, dass Cannabiskonsum akut die kognitive Leistung und die psychomotorische Koordination beeinträchtigt. Das ist das „High“ in nüchterner Sprache.

        THC bindet an CB1 und löst Rauschwirkungen aus

        CBD verhält sich anders. Es aktiviert den CB1-Rezeptor nicht auf dieselbe Weise, sondern wirkt über verschiedene Wege indirekt auf das System ein. Das Ergebnis: Es fehlt der Mechanismus, der die Wahrnehmung verschiebt. Deshalb führt auch eine höhere Menge CBD nicht zu einem Rausch. Sie kann allenfalls müde machen oder, bei empfindlichen Personen, zu Nebenwirkungen führen, die mit einem High nichts zu tun haben.

        Psychoaktiv, aber nicht berauschend

        An dieser Stelle entsteht oft Verwirrung. Manche Quellen nennen CBD „nicht psychoaktiv“, andere „psychoaktiv“. Beides wird mit derselben Überzeugung vorgetragen. Die Auflösung: Jede Substanz, die auf das Gehirn wirkt und das Befinden verändert, ist im strengen Sinn psychoaktiv, auch Koffein. Der Gesundheitsdienst GoodRx bringt es auf den Punkt: CBD gilt als psychoaktiv, weil es das Gehirn beeinflusst, macht aber nicht high, wie es THC tut.

        Für die Praxis bedeutet das: Eine entspannende oder beruhigende Wirkung von CBD ist kein Zeichen dafür, dass „doch etwas drin ist“. Sie gehört zum erwarteten Profil. Ein echter Rausch dagegen wäre ein Warnsignal, das auf THC im Produkt hinweist.

        Wann ein CBD-Produkt doch eine Rauschwirkung haben kann

        Reines CBD macht nicht high. Produkte aus Hanf bestehen aber nicht aus reinem CBD, sondern aus Pflanzenmaterial oder Extrakten, die immer auch andere Cannabinoide enthalten, darunter Spuren von THC. Wie groß diese Spuren sind, unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter erheblich.

        Wie groß die Unterschiede sein können, zeigt eine Untersuchung des BfR an CBD-Ölen. Von 26 untersuchten Ölen enthielten 20 nachweisbares THC, die gemessenen Gehalte lagen zwischen 5 und 1.576 Milligramm pro Kilogramm Öl. Bei einer täglichen Einnahme von 20 Tropfen hätte die Hälfte der Produkte ausgereicht, um die akute Referenzdosis der EFSA von 1 Mikrogramm THC pro Kilogramm Körpergewicht zu überschreiten.

        Was das konkret heißt, zeigt eine einfache Rechnung:

        Größe Wert
        Akute Referenzdosis THC 1 µg pro kg Körpergewicht
        Grenze für eine Person mit 70 kg 70 µg THC
        20 Tropfen Öl (grob gerechnet) etwa 1 g Öl
        THC darin beim höchsten gemessenen Wert (1.576 mg/kg) rund 1,6 mg, also etwa 1.600 µg
        Verhältnis zur Referenzdosis gut das Zwanzigfache

        Die Rechnung ist eine Überschlagsrechnung zur Einordnung, keine Messung. Sie zeigt aber, warum die Frage „Macht CBD high?“ eigentlich lauten müsste: „Wie viel THC steckt in genau diesem Produkt?“ Die Referenzdosis liegt bewusst unterhalb der Schwelle, ab der ein klassischer Rausch einsetzt. Wer sie überschreitet, ist also nicht automatisch berauscht, es können aber bereits gesundheitliche Effekte auftreten, etwa auf Konzentration oder Kreislauf.

        Was das für CBD-Blüten bedeutet

        Bei CBD-Blüten liegt die Sache ähnlich: Ihr THC-Gehalt ist niedrig, aber nicht null. Entscheidend sind drei Punkte:

        1. Der tatsächliche THC-Wert der Charge. Er steht auf dem Analysezertifikat (Certificate of Analysis, kurz COA) eines unabhängigen Labors. Ohne dieses Dokument bleibt jede Angabe ein Versprechen.
        2. Die Menge, die geraucht wird. Für den Einstieg in CBD-Blüten beim Rauchen gelten 0,1 bis 0,2 Gramm als sinnvoller Start. Wer mit kleinen Mengen beginnt, lernt die eigene Reaktion kennen.
        3. Die Herkunft. Seriöse Händler können für jede Sorte nachweisen, woher die Blüten stammen und wie sie geprüft wurden.

        Wer eine Blüte raucht, die sich trotz CBD-Kennzeichnung deutlich berauschend anfühlt, sollte das ernst nehmen: Entweder ist der THC-Wert höher als angegeben, oder das Material wurde mit anderen Stoffen behandelt. In beiden Fällen gehört das Produkt nicht mehr in den Joint. Wie sich gute Ware von zweifelhafter unterscheidet, erklärt unser Ratgeber zu den Qualitätsmerkmalen von CBD-Blüten.

        CBD und THC zusammen: Bremse oder Verstärker?

        Unter Kiffern hält sich ein hartnäckiger Mythos: CBD sei das Gegenmittel zum THC. Wer zu stark berauscht ist, solle einfach einen CBD-Joint hinterherrauchen, und schon sei der Kopf wieder klar. Ganz so funktioniert es nicht.

        Das BfR weist in einer Fachpräsentation darauf hin, dass CBD die Wirkung von THC je nach Dosis und Zeitabfolge abschwächen, aber auch verstärken kann. Einen verlässlichen „Gegenspieler-Effekt“ gibt es demnach nicht. Ob ein Mischkonsum die unangenehmen Seiten des THC dämpft oder das Erlebnis im Gegenteil intensiviert, lässt sich im Einzelfall kaum vorhersagen.

        Für die Praxis heißt das:

        • CBD ist kein Notfallmittel bei einem zu starken THC-Rausch. Hier helfen Ruhe, Wasser, eine vertraute Person und Zeit.
        • Wer THC und CBD kombiniert, sollte die Dosierung beider Stoffe kennen und mit kleinen Mengen beginnen.
        • Mischprodukte aus CBD-Blüten und THC-haltigem Cannabis sind keine CBD-Produkte mehr, sondern Cannabis im Sinne des Gesetzes.

        Mehr zu Wechselwirkungen, Mischverhältnissen und Risiken erklärt unser Beitrag zu CBD in Kombination mit THC.

        Wie sich ein CBD-Joint tatsächlich anfühlt

        Wer CBD-Blüten oder eine CBD-Hanfmischung im Joint raucht, spürt die Wirkung über die Lunge meist recht bald nach den ersten Zügen. Typische Rückmeldungen klingen eher unaufgeregt:

        • ein Gefühl körperlicher Lockerheit, besonders in Schultern und Nacken,
        • eine ruhigere Atmung und ein langsameres Gedankentempo,
        • bei manchen Menschen leichte Müdigkeit, vor allem am Abend,
        • ein klarer Kopf, die Fähigkeit zu sprechen, zu lesen und Gesprächen zu folgen bleibt erhalten.

        Was fehlt, sind die Merkmale eines THC-Rauschs: Lachanfälle, Zeitverzerrung, intensiver Heißhunger, gerötete Augen durch starken Konsum oder das Gefühl, „neben sich zu stehen“. Wie stark die entspannende Wirkung ausfällt, hängt von der Sorte, dem CBD-Gehalt, der Menge und der eigenen Tagesform ab. Einen ehrlichen Überblick, was beim Rauchen wirklich zu spüren ist und was nicht, bietet unser Artikel zur Wirkung eines CBD-Joints.

        Ein Punkt wird dabei oft unterschätzt: Ein Teil des Effekts, den ehemalige Raucher beim CBD-Joint wahrnehmen, ist das Ritual selbst. Das Drehen, der erste Zug, die Pause auf dem Balkon. Gerade für Menschen, die mit dem Rauchen aufhören, ist das wertvoll, denn es erlaubt, die Gewohnheit zu behalten und gleichzeitig den Suchtstoff wegzulassen.

        Pur oder mit Tabak: was beim Rauchen den Unterschied macht

        Eine der häufigsten Fragen zu CBD-Blüten lautet, ob sie besser pur oder mit Tabak geraucht werden. Aus gesundheitlicher Sicht ist die Antwort eindeutig: ohne Tabak.

        Tabakrauch ist nach Angaben des Informationsportals rauchfrei-info.de ein Gemisch aus vielen schädlichen und krebserregenden Stoffen, für die Suchtwirkung ist hauptsächlich das Nikotin verantwortlich, beim Verbrennen entsteht unter anderem Teer. Das Aktionsbündnis Nichtrauchen warnt in einer Stellungnahme ausdrücklich vor dem gemeinsamen Konsum von Cannabis und Tabak: Nikotin wirkt innerhalb weniger Sekunden nach dem Inhalieren im Gehirn und macht schnell psychisch und körperlich abhängig. Der Mischkonsum belastet Atemwege und Herz-Kreislauf-System zusätzlich und erschwert den Ausstieg aus der Nikotinabhängigkeit.

        Das ist ein wichtiger Punkt für alle, die CBD gerade deshalb rauchen, weil sie weniger rauchen wollen. Ein CBD-Joint mit Tabak ist keine Alternative zur Zigarette, sondern eine Zigarette mit CBD-Beigabe. Die Nikotinabhängigkeit bleibt bestehen und wird mit jedem Joint weiter gefüttert.

        Gleichzeitig gilt: Auch nikotinfreies Rauchen ist Rauchen. Beim Verbrennen jedes Pflanzenmaterials entstehen Verbrennungsprodukte, die die Atemwege reizen können. Wer Asthma oder andere Atemwegserkrankungen hat, sollte vorher mit der Hausärztin oder dem Lungenfacharzt sprechen. Was dabei zu beachten ist, haben wir in unserem Beitrag zu CBD-Rauchen bei Asthma zusammengefasst, einen allgemeinen Überblick bietet der Artikel zu Nebenwirkungen und Risiken beim CBD-Rauchen.

        Nikotinfrei drehen: der Umstieg in der Praxis

        Wer bislang mit Tabak gemischt hat, kommt mit einem schrittweisen Umstieg oft am besten zurecht. Ein bewährter Weg sieht so aus:

        1. Mischverhältnis verschieben. Statt sofort ganz auf Tabak zu verzichten, den Anteil schrittweise senken, etwa von 70:30 hin zu 100:0. Unser Leitfaden zum Mischverhältnis im Joint zeigt, wie das gelingt.
        2. Tabak durch eine Hanf- oder Kräutermischung ersetzen. Eine fein zerkleinerte Mischung sorgt für gleichmäßigen Abbrand, ähnlich wie Tabak, aber ohne Nikotin.
        3. Auf Verlangen vorbereitet sein. In den ersten Tagen ohne Nikotin melden sich Unruhe und Reizbarkeit. Das ist der Entzug, nicht das CBD. Wer dabei Unterstützung möchte, kann sich an die Hausarztpraxis oder an eine Beratungsstelle zur Rauchentwöhnung wenden.
        4. Kleine Mengen, feste Zeiten. Wer den Joint bewusst an ruhige Momente koppelt, etwa an den Feierabend, verhindert, dass ein neues Dauerritual entsteht. Hinweise zur sinnvollen Konsumhäufigkeit bei CBD-Blüten helfen bei der Orientierung.

        Tabakersatz ohne Nikotin von Nature of Spirit

        Genau für diesen Umstieg hat Nature of Spirit seine Tabakersatzmischungen entwickelt. Die Hanfmischungen der Infusedline bestehen zu 100 % aus zerkleinerten CBD-Blüten, erhältlich in den Stärken 4 % Aktiv und 8 % Strong, auch als Vorteilspaket mit 2×25 g. Ergänzend gibt es die Natureline. Alle Mischungen sind frei von Nikotin, Tabak, Teer und künstlichen Zusatzstoffen, laborgeprüft und mit Analysezertifikat sowie niedrigem THC-Gehalt dokumentiert. Wer unsicher ist, welche Sorte passt, findet im Vergleich aller sechs Sorten eine gute Entscheidungshilfe.

        Wer bei CBD vorsichtig sein sollte

        Dass CBD nicht high macht, bedeutet nicht, dass es für alle Menschen unbedenklich ist. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat im Februar 2026 eine vorläufige Sicherheitsgrenze für CBD als neuartiges Lebensmittel festgelegt: 0,0275 mg pro Kilogramm Körpergewicht und Tag, für einen Erwachsenen mit 70 kg also rund 2 mg täglich. Die EFSA betont dabei weiterhin bestehende Datenlücken. Der Wert ist ein Vorsorgewert, keine Verzehrempfehlung. Er bezieht sich auf CBD in Lebensmitteln, nicht auf gerauchte Blüten, zeigt aber, wie vorsichtig die Behörden die Datenlage einschätzen.

        Besonders zurückhaltend sollten diese Gruppen sein:

        • Schwangere und Stillende: Für sie gibt es keine ausreichenden Daten zur Unbedenklichkeit. Vor jedem Konsum gehört das Gespräch mit der Frauenärztin oder Hebamme.
        • Junge Menschen unter 25 Jahren: Das Gehirn entwickelt sich noch, belastbare Sicherheitsdaten fehlen. Unter 18 Jahren ist CBD zum Rauchen grundsätzlich kein Thema.
        • Menschen, die Medikamente einnehmen: CBD wird in der Leber über dieselben Enzyme abgebaut wie viele Arzneimittel (die sogenannten Cytochrom-P450-Enzyme). Das kann deren Wirkung verändern. Wer regelmäßig Medikamente nimmt, sollte vor dem ersten CBD-Konsum mit der behandelnden Ärztin oder in der Apotheke sprechen. Was dabei zu beachten ist, erklärt unser Ratgeber CBD und Medikamente.
        • Menschen mit Herz-Kreislauf- oder Atemwegserkrankungen: Hier ist vor allem das Rauchen selbst die Belastung, nicht nur der Wirkstoff.

        CBD und Autofahren

        Ein Punkt, an dem „Macht nicht high“ in die Irre führen kann, ist der Straßenverkehr. Kontrolliert wird dort nicht CBD, sondern THC im Blut. Wer regelmäßig CBD-Produkte mit THC-Spuren konsumiert, kann je nach Menge, Häufigkeit und Produkt messbare Werte aufweisen, auch ohne sich berauscht zu fühlen. Dazu kommt, dass CBD selbst müde machen kann. Wer nach dem Konsum unsicher ist, lässt das Auto stehen. Die rechtlichen Details für Deutschland haben wir im Beitrag CBD und Autofahren aufbereitet.

        Kann man zu viel CBD nehmen?

        Eine Überdosis im Sinne eines Rauschs ist mit CBD nicht möglich, weil der Wirkmechanismus dafür fehlt. Zu viel CBD kann aber unangenehm werden. Häufig genannte Beschwerden sind Müdigkeit, Benommenheit, Magen-Darm-Probleme oder Veränderungen des Appetits. Sehr hohe Dosen, wie sie bei CBD-haltigen Arzneimitteln vorkommen, gehören ohnehin nicht in den Freizeitgebrauch. Die Zulassung solcher Arzneimittel und ihre Anwendung gehören in ärztliche Hand, in Deutschland informiert das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte über medizinisches Cannabis, das seit dem 1. April 2024 im Medizinal-Cannabisgesetz geregelt ist.

        Für das Rauchen von CBD-Blüten gilt die Faustregel: wenig beginnen, die eigene Reaktion beobachten und erst dann langsam steigern. Wer nach dem Konsum Herzrasen, starke Benommenheit oder Atembeschwerden spürt, hört auf und lässt die Beschwerden ärztlich abklären.

        Woran ein sauberes, rauschfreies Produkt zu erkennen ist

        Die Frage, ob CBD high macht, beantwortet sich im Alltag nicht in der Theorie, sondern am Produkt. Diese Checkliste hilft bei der Auswahl:

        Merkmal Worauf achten Warnsignal
        Analysezertifikat Aktuelles Laborzertifikat zur konkreten Charge mit CBD- und THC-Wert Kein Zertifikat oder nur ein allgemeines Musterdokument
        THC-Gehalt Klar ausgewiesener, niedriger Wert Angaben wie „THC-frei“ ohne Labornachweis
        Zusammensetzung Vollständige Zutatenliste, idealerweise reine Blüten oder Kräuter Unklare „Aromen“ oder ungenannte Zusatzstoffe
        Tabak und Nikotin Ausdrücklich frei von Tabak und Nikotin Fertigmischungen mit Tabakanteil
        Wirkversprechen Sachliche Beschreibung, etwa „entspannend“ Werbung mit „starkem Effekt“ oder „wie echtes Gras“
        Herkunft Nachvollziehbarer Anbau, Bio-Zertifizierung Keine Angaben zu Ursprung und Anbau

        Ein Produkt, das mit „Rauschwirkung“ oder Vergleichen zu THC-Cannabis wirbt, sollte stutzig machen. Entweder stimmt das Versprechen nicht, oder das Produkt enthält mehr als nur CBD. Wer gezielt nach rauschfreien Blüten sucht, findet in unserem Ratgeber CBD-Blüten sicher prüfen weitere Prüfschritte. Und wer wissen will, welche CBD-Gehalte überhaupt realistisch sind, erfährt im Beitrag zu den stärksten CBD-Blüten mit Analysezertifikat, warum Werte über 20 bis 25 % selten sind.

        Unsere Sicht: Entspannung ja, Rausch nein

        Wir bekommen die Frage „Macht das high?“ fast täglich, von ehemaligen Rauchern genauso wie von Menschen, die noch nie einen Joint in der Hand hatten, und oft auch von Angehörigen, die verstehen wollen, was der Partner oder die Tochter da eigentlich raucht. Unsere Antwort ist immer dieselbe: Unsere Mischungen sind nicht dafür gemacht, zu berauschen. Sie sind dafür gemacht, das Rauchritual ohne Nikotin zu ermöglichen.

        Deshalb legen wir so viel Wert auf Transparenz. Jede Mischung ist laborgeprüft, entspricht den EU-Vorgaben und kommt mit einem Analysezertifikat, aus dem der niedrige THC-Gehalt klar hervorgeht. Unsere Hanfmischungen bestehen zu 100 % aus zerkleinerten CBD-Blüten, die Kräutermischungen sind frei von Nikotin und künstlichen Zusatzstoffen. Wer bei uns kauft, soll nicht raten müssen, was im Joint steckt.

        Ehrlich gesagt sehen wir auch die Grenzen: Rauchen bleibt Rauchen, und CBD ist kein Heilmittel. Wer Medikamente nimmt, schwanger ist oder Atemwegsprobleme hat, sollte zuerst mit einer Ärztin oder einem Arzt sprechen. Für alle anderen kann der Wechsel vom Tabak-Joint zur nikotinfreien Hanfmischung ein echter Schritt nach vorn sein, und bei diesem Schritt begleiten wir gern, mit Beratung zur Anwendung und einem Kundenservice, der Fragen ernst nimmt.

        — Adam

        Häufige Fragen

        Macht CBD ein High-Gefühl?

        Nein. Ein klassisches High mit veränderter Wahrnehmung entsteht durch THC. CBD kann entspannend oder leicht beruhigend wirken, der Kopf bleibt dabei klar. Fühlt sich ein CBD-Produkt deutlich berauschend an, deutet das auf einen höheren THC-Anteil hin.

        Ist es besser, CBD pur zu rauchen oder mit Tabak?

        Pur beziehungsweise mit einem nikotinfreien Tabakersatz. Tabak bringt Nikotin, Teer und weitere Schadstoffe in den Joint und hält die Nikotinabhängigkeit aufrecht. Eine Hanf- oder Kräutermischung ohne Tabak sorgt für einen ähnlichen Abbrand, ohne Suchtstoff.

        Kann man eine CBD-Überdosis haben?

        Eine Überdosis im Sinne eines Rauschs gibt es bei CBD nicht. Zu große Mengen können aber Müdigkeit, Benommenheit oder Magen-Darm-Beschwerden auslösen und Wechselwirkungen mit Medikamenten verstärken. Kleine Mengen zu Beginn und ärztlicher Rat bei Vorerkrankungen sind der sichere Weg.

        Kann CBD bei einer Verkehrskontrolle auffallen?

        Getestet wird auf THC, nicht auf CBD. Produkte mit THC-Spuren können je nach Menge und Häufigkeit des Konsums zu messbaren Werten führen. Wer sichergehen will, achtet auf ein Analysezertifikat mit niedrigem THC-Wert und fährt nach dem Konsum nicht selbst.

        Quellen

        Empfehlungen